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Wasserknappheit erzwingt Umdenken

Von KMSRedaktion

Südafrikanische Obstproduzenten setzen auf Umweltschutz.

Hein Keulder ist Experte, wenn es um Kernobst geht: Mit seiner Fruitways Group baut der 42-Jährige in Südafrika Äpfel und Birnen an, darunter die leckeren Birnensorten Abate Fetel, Forelle und Packham’s Triumph. Südafrikanische Birnen bereichern in diesen Wochen mit ihren herrlich süßen Aroma unseren Speiseplan und sind nicht zuletzt deshalb ein tolles Obst, weil man sie auch einfach mal morgens in die Tasche stecken und mitnehmen kann – Birnen kann man schließlich auch einfach so vom Stil weg knabbern. Aktuell stellt eine anhaltende Trockenheitsphase die Landwirte am Westkap vor Schwierigkeiten. Darauf haben sie reagiert und sich selbst in Sachen Umweltschutz und Nachhaltig noch strengere Kriterien auferlegt als bislang. Die südafrikanische Nachhaltigkeitsinitiative SIZA kooperiert jetzt mit der Umweltschutzorganisation WWF South Africa. Unter den Produzenten findet dieser Schritt Rückhalt, zeigt das Interview mit Keulder.

Herr Keulder, in Ihrem Unternehmen arbeiten 3.000 Menschen. Ist es eine Herausforderung, wirtschaftliche Aspekte und faire Arbeitsbedingungen unter einen Hut zu bringen?
Faire, nachhaltige Arbeitsbedingungen erschaffen ein Umfeld, in dem Menschen mit Würde und Respekt behandelt werden. Das fördert das Vertrauen zwischen Mitarbeitern, Management und Eigentümern und trägt dazu bei, dass unsere 3.000 Mitarbeiter die Unternehmensziele mittragen.

Abgesehen von Ihrer Arbeit als Obstproduzent sind Sie auch Mitglied des SIZA-Direktoriums. Warum ist Ihnen Nachhaltigkeit wichtig? Was bedeutet sie Ihnen persönlich?

Nachhaltigkeit bedeutet immer, ein langfristiges Gleichgewicht zwischen den drei Ps zu finden: people, planet, profit – also Menschen, Erde und Gewinn. Unsere Branche ist auf Langfristigkeit angelegt, verläuft in Zyklen und ist abhängig von der Umwelt sowie von den Menschen.

Inwiefern ist Umweltschutz für Sie ein Thema?
Ich denke, es ist positiv, dass SIZA mit WWF SA und anderen Umweltstandards zusammenarbeitet. Während jede Organisation ihren eigenen Fokus hat, wird doch ein höheres Maß an Konvergenz und Kooperation sicherstellen, dass mehr Ressourcen freiwerden, um wirklich etwas zu verändern und nicht nur kostenintensiv verschiedene Standards zu verwalten.

Denken Sie, dass Farmer langfristig vom Umweltschutz profitieren? Welche sind die schwierigsten Schritte, die notwendig sind, um das ökologische Gleichgewicht der südafrikanischen Landwirtschaft zu verbessern?
Es macht wirtschaftlich Sinn, in den effizienten Umgang mit Energie und Wasser zu investieren. Das ist nicht nur richtig, sondern kann überlebenswichtig sein. In den kommenden Jahren werden die Knappheit von Wasser und Energie und die damit verbundenen Kosten die Unternehmen zwingen, den effizienten Umgang mit diesen Ressourcen zu verbessern und unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Herr Keulder, vielen Dank für dieses Gespräch.

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