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Eine Birne namens Forelle

Von KMSRedaktion

Hingucker in der Obstschale: die Forelle
Heute gibt es mal wieder ein bisschen Warenkunde. Herausgesucht haben wir uns dieses Mal die Forelle. Mit ihrer auffälligen Rotfärbung ist sie ein echter Eyecatcher im Obstsortiment und zählt zu den wichtigsten Sorten aus Südafrika.

Charakteristik: Die Frucht hat eine hellgrüne bis gelbliche Schale, die auf der Sonnenseite ein charmantes Rot zeigt. Typisch sind viele große, rot umsäumte Punkte auf der Schale, die tatsächlich an die Zeichnung auf der Haut einer Forelle erinnern – daher der Name. Die Frucht ist mittelgroß, ihre Form kreisel- bis ausgeprägt birnenförmig.

Saison: Die südafrikanische Forelle ist auf dem deutschen Markt von Mai/Juni bis August erhältlich – also bevor die Saison für Birnen aus heimischem Anbau startet!

Geschmack: Das feste, weiße Fruchtfleisch ist zwar wenig saftig, schmeckt aber dafür süß und hat eine zart-schmelzende, buttrige Konsistenz.

Handling: Birnen werden schon gepflückt, wenn sie kurz vor der vollen Reife stehen. Kühl transportiert und gelagert (knapp über 0 Grad Celsius) reift man sie „auf den Punkt“, bevor sie in den Handel kommen. Dann ist das Aroma voll ausgeprägt.
Bei Zimmertemperatur reifen sie weiter und schnell nach. Birnen sind generell druckempfindlich! Man sollte sie also vorsichtig behandeln, nicht werfen, drücken oder stapeln – ansonsten bekommen sie braune Druckstellen, was die Qualität beeinträchtigt und die Lebensdauer verkürzt.

Verwendung:
Am häufigsten werden Birnen roh verzehrt. Sie eignen sich zudem gut für Desserts (mit Creme oder Eis gefüllt, oder mit flüssiger Schokolade), als fruchtige Beilage zu Wild oder zur Herstellung von Kompott.

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