Aprikosen: gelb und lecker

Aprikosen – egal ob als Kuchen oder in der Soße

Viele Gründe sprechen dafür regional und saisonal einzukaufen: Besserer Geschmack, höherer Nährstoffgehalt der Lebensmittel, eine bessere Ökobilanz und und und. Dadurch, dass im Supermarkt Obst und Gemüse fast immer verfügbar ist, weiß man jedoch gar nicht mehr, wann welches Obst und Gemüse Saison hat.

Die Kochmamsell stellt deswegen in der Kategorie “Et voilà” regelmäßig saisonale Zutaten und dazu passende Rezepte vor.

Heute: Aprikosen

Manchmal wird sie mit der Nektarine oder dem Pfirsich verwechselt, dabei hat die Aprikose die volle Aufmerksamkeit verdient. Sie ist fruchtig, samtig, gesund und sehr lecker.

In Österreich, Südtirol und in Teilen Bayerns wird die Aprikose übrigens Marille genannt. Sie gehört zur Gattung der Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Aprikose ist ein Strauch oder kleinerer Baum, der weiße schöne Blüten trägt und an dem dann die Steinfrucht wächst. Sie kommt ursprünglich aus Armenien, China und Indien und kam im 16. Jahrhundert nach Europa. Heute ist die Türkei der größte Produzent der Aprikose.

Einheimische Aprikosen gibt es von Mitte Juli bis Ende August und dann schmecken sie auch am besten. Man kann Aprikosen pur und frisch genießen oder sie weiter verarbeiten. Zum Beispiel zu Marmeladen oder Trockenfrüchten.

Aprikosensamen, die im Kern liegen, sind bitter und schmecken stark nach Marzipan und werden zur Herstellung von Amaretto verwendet. Der Samen sieht aus wie eine kleine Mandel. Im Kern der Aprikose steckt außerdem der Wirkstoff Dimethylglycine, der bei Migräne und Kopfschmerzen helfen soll.

Die kleine süße Frucht schmeckt aber nicht nur lecker, sie ist auch ein Allroundtalent für die Gesundheit. Aprikosen enthalten die Vitamine B1, B2 und C und sehr viel Carotin, welches gut für die Sehkraft ist. Außerdem versorgt sie den Körper auch mit den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Phosphor. Aprikosen sind gut für gesunde Haare und Nägel, sie stärken das Immunsystem und kurbeln den Kreislauf an.

Viele gute Gründe um häufiger Aprikosen zu essen…

Aprikosen-Nuss-Reis

100 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe und ein kleines Stück Ingwer schälen, sehr klein hacken und in einem Topf mit Öl andünsten.
400 g Reis dazugeben, kurz mitbraten und dann mit der doppelten Menge Wasser ablöschen. Den Reis wie gewohnt zubereiten.
100 g getrocknete Aprikosen sehr klein schneiden.
50 g Pinienkerne, 50 g Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.


500 g Hähnchenbrustfilet waschen, trocken, tupfen, in größere Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten anbraten, mit Salz, Pfeffer, Currypulver, Paprikapulver und einer Prise Zimt würzen.

50 g Rosinen kurz dazugeben.
Den Reis mit den Pinienkernen, den Nüssen und den Aprikosen vermischen und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Currypulver abschmecken.
Den Reis mit dem Hähnchen auf Tellern anrichten und servieren.Aprikosen eigenen sich gut als Kompott, Marmelade oder Kuchenbelag und passen außerdem ideal zu Curry und herzhaft Gebratenem.

Lachsfilet mit Aprikosensalsa

400 g Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in kleine Würfel schneiden.
400 g Tomaten waschen ebenso würfeln.
1 rote Zwiebel schälen und fein hacken.
10 g Basilikum waschen und klein zupfen.
Alle Zutaten vermengen und mit 2 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas frischem Zitronensaft und dem Basilikum verrühren. Die Salsa mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

4 Lachsfilets (ca. 600 g) mit kaltem Wasser waschen, trockentupfen und rundum mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.
Die Lachsfilets in einer großen Pfanne mit Öl von jeder Seite 3 Minuten braten.
Aprikosensalsa auf Tellern anrichten, den Lachs darauf drapieren und zusammen mit frischem Baguette servieren.

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