Chilischoten: scharf und lecker

Chilischoten – gibt jedem Essen den richtigen Kick

Heute:Chilischoten…

….oder Peperoni, Pfefferoni, Peperoncini. Sie haben viele Namen und sie sind scharf und gesund.

Sie gehören zur Gattung der Paprika – Capsicum annuum. Fast alle Paprikasorten enthalten den Stoff Capsaicin, der für die Schärfe verantwortlich ist. Die weißen Kerne im Inneren enthalten die Schärfe. Allerdings in sehr unterschiedlichen Konzentrationen.

Es gibt mehr als 200 unterschiedliche Chiliarten in verschiedenen Formen und Farben.

Ursprung

Chili kommt ursprünglich aus Südamerika und diente dort schon ca. 7000 v. Chr. als Nutzpflanze. Kolumbus brachte es nach Europa, weil er für eine spezielle Art von Pfeffer hielt. Deswegen bekamen die Schoten in Spanien auch den Namen “Pimienta” (spanisch für Pfeffer).

Scharf und gesund

Die Chilischote gehört zu einer der schärfsten Schoten, ist aber auch sehr gesund. Sie enthält neben dem Capsaicin, die Vitamine A, B1, B2, B3 und doppelt so viel Vitamin C wie die gleiche Menge Zitrone. Zudem enthält sie auch Eisen und Calcium und alle Stoffen bleiben auch in getrockneten Chilischoten erhalten.

Das Capsaicin ist aber nicht nur für die Schärfe verantwortlich, es schützt unter anderem auch die Magenschleimhaut, ist entzündungshemmend, schmerzlindernd und heizt den Stoffwechsel an – deswegen wird uns auch warm, wenn wir sehr scharfe Speisen essen. Auch Blutzucker- und Blutfettwerte können durch den Verzehr von Chilischoten verbessert werden.

Die Schärfe von Chilischoten und auch anderen Lebensmitteln, wird mit der Scoville-Skala festgestellt. Diese wurde von dem amerikanischen Pharmakologen Wilbur Scoville 1912 entwickelt.

Scharf essen kann man sich allerdings angewöhnen. Wenn man häufig Chilischoten isst, werden die Capsaicin-Rezeptoren desensibilisiert und man verträgt Scharfes besser.

Chilischoten in der Küche

Frisch, eingelegt, getrocknet, als Pulver, in Saucenform oder als Flocken – Chilis kann man in sehr unterschiedlichen Formen kaufen. Empfehlenswert sind natürlich frische Schoten, die man auch selbst Zuhause in ca. sechs Wochen trocknen kann. Danach sollten sie luftdicht verschlossen werden.

Tipp: Wenn man Chilis verarbeitet, sollte man entweder Handschuhe tragen oder sich danach gründlich die Hände waschen. Nicht in die Augen fassen.

Chilis kann man ganz unterschiedlich einsetzen. Sie passen gut zu Hühnerfleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Saucen, Suppen, Marinaden, aber auch zu süßen Gerichten und Schokolade.

In der thailändischen, asiatischen und mexikanischen Küche sind sie sehr beliebt.

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