Granatapfel: Voll mit Vitaminen

Granatapfel – fruchtig, rot & voller Vitamin C

Viele Gründe sprechen dafür regional und saisonal einzukaufen: Besserer Geschmack, höherer Nährstoffgehalt der Lebensmittel, eine bessere Ökobilanz undundund. Dadurch, dass im Supermarkt Obst und Gemüse fast immer verfügbar ist, weiß man jedoch gar nicht mehr, wann welches Obst und Gemüse Saison hat.

Die Kochmamsell stellt deswegen in der Kategorie „Et voilà“ regelmäßig saisonale Zutaten und dazu passende Rezepte vor.

Heute: Granatapfel

Der Granatapfel oder Grenadine (Punica granatum) ist eine Pflanzenart. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Kerne oder Körner ab. Der Granatapfel ist im westlichen und mittleren Asien verbereitet. Im Mittelmeerraum und im Nahen Osten wird der Granatapfel seit Jahrhunderten angebaut. Er wächst als kleiner Baum und wird bis zu fünf Meter hoch und drei Meter breit. Ein Baum kann einige hundert Jahre alt werden.

Die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach. Die Früchte werden von September bis Dezember geerntet, sie sind orangerot und haben einen Durchmesser von bis zu 10 cm. Innen sind sich von vielen Kammern durchzogen, in denen die Samen sitzen. Diese saftigen, roten Samen essen wir. Bis zu 400 davon sind in einer Frucht enthalten.

Granatäpfel sind auch sehr gesund. Sie enthalten größere Mengen Flavonoide und Phenolsäuren. Sie sind außerdem reich an Kalium, Vitamin C, Calcium und Eisen. Der Granatapfel soll Entzündungen bekämpfen, die Gefäße schützen und sogar bei Prostatakrebs helfen. Allerdings gibt es bislang zu wenige Studien dazu. Auch auf das Herz-Kreislauf-System kann der Granatapfel positive Auswirkungen haben. Und auch wenn noch nicht alles nachgewiesen ist, gesund ist der Granatapfel, schaden kann der Verzehr auch nicht und er ist einfach extrem lecker:

Der Granatapfel in der Küche

Als erstes Vorsicht! Der Granatapfel spritzt und hinterlässt gerne rote Flecken. Am besten halbiert man den Granatapfel und löst dann die Kerne oder Samen mit einem kleinen Löffel oder mit den Händen vorsichtig raus. Dabei die weißen Fruchthäute gründlich entfernen, denn die enthalten Bitterstoffe.

Viele kennen Granatapfel auch in flüssiger Form als Grenadinesirup. Aber man kann den Granatapfel auch frisch auspressen und den Saft trinken oder weiter verarbeiten. Man kann die Kerne entweder direkt essen oder sie weiter verarbeiten. Die Granatapfelkerne sind beliebt zu Süßspeisen, Eis und zur Dekoration.

Aber man kann den Granatapfel auch gut mit herzhaften Speisen kombinieren:

Feldsalat mit Kichererbsen und Granatapfel

300 g Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern. 1 Dose Kichererbsen abgießen und in eine Schüssel geben. 1 Granatapfel entkernen und die Kerne zu den Kicherebsen geben. 200 g Ziegenkäse klein schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. 1 Salatgurke waschen und klein schneiden und zu den anderen Zutaten dazugeben. 4 EL körnigen Senf, 4 EL Olivenöl, 50 g getrocknete Feigen und 2 EL Wasser zu einem Dressing pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Feldsalat und das Dressing mit den restlichen Zutaten verrühren, auf Tellern anrichten und servieren.

Zucchini-Süßkartoffel-Auflauf mit Ziegenkäse

500 g Süßkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, eventuell noch halbieren. 500 g Zucchini schälen und in Scheiben schneiden. Zucchini und Süßkartoffel abwechseln in eine Auflaufform schichten, mit Salz und Pfeffer würzen und Öl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30-40 Minuten backen.

200 g Ziegenkäse in kleine Stücke schneiden. In den letzten 10 Minuten den Ziegenkäse über das Gemüse geben und goldbraun backen.
1 Granatapfel entkernen. Den Auflauf auf Tellern anrichten und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.