Kürbis - vielfältig & lecker

Kürbis – nicht nur zu Halloween eine gute Idee

Viele Gründe sprechen dafür regional und saisonal einzukaufen: Besserer Geschmack, höherer Nährstoffgehalt der Lebensmittel, eine bessere Ökobilanz undundund. Dadurch, dass im Supermarkt Obst und Gemüse fast immer verfügbar ist, weiß man jedoch gar nicht mehr, wann welches Obst und Gemüse Saison hat.

Die Kochmamsell stellt deswegen in der Kategorie „Et voilà“ regelmäßig saisonale Zutaten und dazu passende Rezepte vor.

Kürbissen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse. Es gibt viele verschiedene Sorten: Sommerkürbis, Winterkürbis, Moschuskürbis, Feigenblattkürbis, Zierkürbis, Riesenkürbis, Flaschenkürbis, Butternusskürbis und Hokkaido-Kürbis, um nur einige zu nennen. Die letzten beiden dürfte wohl jeder kennen.

Heute: Kürbis

Das typische Herbstgemüse ist lecker und gesund und kann vielfältig verwendet werden: Das Fleisch kann zu verschiedenen Gerichten zubereitet werden, die Kerne können geröstet und zu Öl verarbeitet werden. Und zur Deko werden Kürbisse auch immer wieder gerne verwendet.

Hier wollen wir heut den Hokkaido-Kürbis näher vorstellen. Dieser kommt ursprünglich aus Japan, genauer von der Insel Hokkaido.

Obwohl der Hokkaido-Kürbis mit 1-2 kg relativ klein ist, zählt er zu den Riesenkürbissen. Sein Fruchtfleisch ist fest und orange und schmeckt ein wenig nussig. Seine Schale ist ebenfalls orange, manchmal auch grün und kann bedenkenlos mit gegessen werden. Waschen sollte man ihn aber vorher natürlich.

Der Hokkaido-Kürbis enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamin A und C, Magnesium, Kalium und Folsäure. Zudem ist er sehr kalorienarm.

Der Kürbis hält sich im Ganzen sechs bis acht Wochen und kann einfach kühl und trocken aufbewahrt werden. Geschnittene Stücke sind im Kühlschrank nur ein paar Tage haltbar.

Tipp: Wenn man leicht auf den Kürbis klopft, sollte er hohl klingen. Dann ist er reif.

Der kleine Kürbis lässt sich gut zu Suppe und Püree verarbeiten, aber auch als Ofenkürbis schmeckt sein Fleisch hervorragend.

Hier gibt’s zwei Rezepte:

Kürbis Bruschetta

1/2 Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und würfeln
Die Kürbiswürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C  garen, bis er weich ist, salzen und pfeffern.
In der Zwischenzeit 1 Baguette in Scheiben schneiden und toasten (oder im Ofen kurz rösten).
Die Baguettescheiben mit etwas Olivenöl beträufeln, die Kürbiswürfel darauf verteilen.
100 g Parmesan reiben und über den Kürbis streuen. Noch mit etwas Crema die Balsamico beträufeln und servieren.
1 Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in Spalten schneiden.

Ofen-Kürbis mit Ziegenkäse und Rosmarin

2 Knoblauchzehen häuten und in feine Scheiben schneiden. 10 g Rosmarin waschen und klein zupfen.
Die Kürbisspalten auf ein Backblech geben, den Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl darüber geben und noch mit etwas Salz bestreuen und bei 180°C etwa 30 Min garen.
200 g Rucola in der Zwischenzeit waschen.
1 rote Paprika waschen und in Stücke schneiden.
1 rote Zwiebel häuten und klein schneiden.
200 g Ziegenkäse in Stücke schneiden.
Den Salat mit den anderen Zutaten, Öl, Essig, Salz und Pfeffer vorsichtig vermengen.
Die Kürbisspalten mit dem Salat auf Tellern anrichten und servieren.

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